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INTERREG IV B

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Ziel und Schwerpunkte

INTERREG IV B will die transnationale Zusammenarbeit der Teilnehmerstaaten und ihrer Städte und Regionen im Bereich der Raumentwicklung in grösseren europäischen Räumen fördern. Die transnationale Zusammenarbeit zwischen nationalen, regionalen und lokalen Behörden hat zum Ziel, die räumliche Integration grossräumiger europäischer Regionen zu verstärken. Um finanzielle Unterstützung zu erhalten, müssen Projekte einen Bezug zu den Schwerpunkten des jeweiligen Programms aufweisen.

Schweizer Beteiligung und Kontaktstelle

Mit INTERREG IV B fördert die EU die transnationale Zusammenarbeit angrenzender Regionen. Die Schweiz beteiligt sich an den transnationalen Programmen Alpenraum und Nordwesteuropa.

Programmgebiet INTERREG IV B

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  • Alpenraum

Am INTERREG-Programm Alpenraum sind nebst der Schweiz, Österreich, Liechtenstein und Slowenien auch Teile Deutschlands, Frankreichs und Italiens beteiligt. Die Teilnehmerstaaten haben für die Programmlaufzeit 2007–2013 folgende Schwerpunkte festgelegt:

   1. Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität des Alpenraums
   2. Zugang und Vernetzung
   3. Umwelt und Risikoprävention

Projektausschreibungen finden einmal jährlich statt. Offizielle Dokumente, detaillierte Informationen zum Programm sowie eine Datenbank mit Projektideen sind auf der Internet-Seite des Programms zu finden: www.alpine-space.eu

  • Nordwesteuropa

Am Programm Nordwesteuropa (North West Europe, NWE) beteiligen sich nebst der Schweiz, Belgien, Irland, Luxemburg, den Niederlanden, und Grossbritannien auch ein grosser Teil Deutschlands und Frankreichs.

Die Teilnehmerstaaten haben für die Programmlaufzeit 2007–2013 folgende Prioritäten festgelegt:

  1. Entwicklung der wissensbasierten Wirtschaft in Nordwesteuropa durch Nutzung der Innovationsfähigkeiten
  2. Nachhaltiges Management der natürlichen Ressourcen sowie der Natur- und der technologischen Risiken
  3. Verbesserte Vernetzung in Nordwesteuropa durch Förderung intelligenter und nachhaltiger Verkehrs- sowie Informations- und Kommunikationstechnologie-Lösungen (IKT)
  4. Förderung starker und prosperierender Gemeinschaften auf transnationaler Ebene

Projektausschreibungen finden zweimal jährlich – im Frühling und im Herbst – statt. Offizielle Dokumente, eine Datenbank mit Projektideen sowie weitere Informationen zum Programm Nordwesteuropa befinden sich auf dessen Internet-Seite: www.nweurope.eu

An INTERREG IV B-Programmen können sich Institutionen aller Art beteiligen: Gemeinden, kantonale oder eidgenössische Ämter, Forschungsinstitute (ETH, Universitäten, Hochschulen), Verbände usw. Im Alpenraum können die Schweizer Partnerinnen und Partner die administrative Federführung übernehmen. Schweizer Projektpartnerinnen und -partner können allerdings keine EU-Kofinanzierung beantragen. Im Rahmen der NRP hat die Schweiz  ein nationales Budget für die Kofinanzierung ihrer Partnerinnen und Partner vorgesehen. Es wird vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) verwaltet.

Um die Abläufe und die Kofinanzierung zu diskutieren, sollten sich die schweizerischen Projektpartnerinnen und -partner frühzeitig bei der schweizerischen Kontaktstelle melden. Die Kofinanzierungsquote ist flexibel und wird von Projekt zu Projekt beschlossen.

Andere öffentliche Körperschaften auf nationaler, kantonaler oder lokaler Ebene kommen ebenfalls für die Kofinanzierung eines Projektes in Frage. Auch private Kofinanzierung ist möglich, sofern die Herkunft der Mittel bekannt ist.

Kontaktstelle INTERREG IV B

Schweizer INTERREG IV B Contact Point (Sébastien Rieben)

Weitere Informationen

Merkblatt zu NRP-Finanzhilfen für INTERREG-IV-B-Teilnahmen (2007–2013).

Websites der beiden INTERREG-IV-B-Programme bei denen sich die Schweiz beteiligt.

Infos zu den ersten laufenden Projekten im Rahmen des INTERREG-Programms Alpenraum finden Sie auf den Projektwebsites:

  • ACCESS – für einen verbesserten Zugang zu allgemeiner Infrastruktur in ländlichen Berggebieten

  • AdaptAlp – Risikomanagement

  • Alps Bio Cluster – transalpines Bio-Netzwerk

  • Alp Water Scarce – Wasserknappheit in den Alpen

  • CLISP – Klimawandel und Raumplanung

  • Econnect – für eine bessere ökologische Vernetzung im Alpenraum

  • PermaNET – ein langfristiges Permafrost-Monitoring

Infos zu den ersten laufenden Projekten im Rahmen des INTERREG-Programms Nordwesteuropa finden Sie auf den Projektwebsites:

  • HDC (Health and Demographic Changes)
  • ICMA (Bridging the Mobility Gap for a mobilife in Northwest-Europe)
  • PILLS (Pharmaceutical Input and Elimination from local Sources)
  • CODE 24 (Koordination der Entwicklung des Verkehrskorridors Rotterdam – Genua)
  • DEMARRAGE (Entwickelt das ökonomische Potenzial der Gebiete entlang des Rheins, indem der Fahrradtourismus gefördert wird)

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Artikel regioS 04/10

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