Le défi du brain drain dans les cantons suisses − La création de réseaux sociaux comme outil de développement régional?
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Die Mobilität von hochqualifizierten Fachkräften ist zu einer grossen Herausforderung auch in der Schweizer Regionalentwicklung geworden. Vor allem ländliche Kantone sind vom Weggang hochqualifizierter junger Leute betroffen und leiden unter dem sogenannten Brain-Drain.
Der Bericht «Le défi du brain drain dans les cantons suisses» der Universität Neuchâtel untersucht verschiedene Massnahmen. Er zeigt auf, wie soziale Netzwerke die Auswirkungen des Brain-Drains abschwächen können und welche die Rolle die Neue Regionalpolitik (NRP) in diesem Kontext einnehmen kann. Um die Auswirkungen des Brain-Drains zu mildern gibt es laut Bericht zwei Kategorien von Strategien: Die erste fokussiert auf die Verbesserung der regionalen Rahmenbedingungen (Wirtschaftsgefüge, Lebensqualität, Verkehrsverbindungen etc.). Sie zielt darauf ab, hochqualifizierte Personen zur Rückkehr zu animieren. Die zweite Kategorie wird im Bericht genauer untersucht und zeigt einen neuen Ansatz: Regionen vernetzen ihre ausgewanderten Diplomierten mittels sozialer Netzwerke und versuchen aus der Ferne von deren Fähigkeiten zu profitieren. Hilfsmittel dabei sind das Internet und neue Kommunikationstechnologien. Der Bericht unterscheidet drei verschiedene Typen von sozialen Netzwerken: 1. «Netzwerke mit dem Ziel an sich», hochqualifizierte Personen aus einer Region zu verbinden. 2. «Netzwerke als Werkzeug», die ein vorgegebenes Ziel verfolgen, wie beispielsweise die Gründung von Unternehmen. 3. «Botschafter-Netzwerke», die Personen aufgrund ihrer Bekanntheit mobilisieren. |
