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INTERREG IV C

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Im Rahmen von INTERREG IV C wird die interregionale Zusammenarbeit zwischen territorialen (regionalen und lokalen) Behörden in der EU, in der Schweiz und in Norwegen gefördert. Diese Kooperationsform erlaubt es Regionen, gemeinsame Projekte zu realisieren, auch wenn sie nicht aneinander grenzen.

Programmgebiet INTERREG IV C

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Ziel und Schwerpunkte

Vor dem Hintergrund der Lissabon- und der Göteborg-Strategie sowie auf Basis der Kohäsionspolitik der EU besteht eines der Hauptziele von INTERREG IV C darin, die Effektivität regionaler Entwicklungsstrategien in folgenden zwei Bereichen zu verbessern:

  • «Innovation» und «wissensbasierte Wirtschaft» (Schwerpunkt 1);
  • «Umwelt» und «Risikovermeidung» (Schwerpunkt 2).

Mögliche Projekte
Im Rahmen des INTERREG-IV-C-Programms sind zwei Typen von Projekten möglich:

  • Regionale Initiativprojekte (Typ 1);
  • Kapitalisierungs-«Fast Track»-Projekte (Typ 2)

Als Typ 1 «Regionale Initiativprojekte» sind die klassischen interregionalen Kooperationsprojekte zu verstehen. Sie zielen auf die Schwerpunkte 1 und 2 des Programms. Die Zusammenarbeit unter Typ 1 kann unterschiedlich intensiv sein: Möglich sind «traditionelle» Netzwerkaktivitäten, Transfer von «guten Praktiken» oder eine intensivere Zusammenarbeit im Rahmen sogenannter Mini-Programme.

Die Projekte des Typs 2 «Kapitalisierung/Fast Track» zielen auf den Transfer «guter Praktiken» in die anderen Programme der EU-Kohäsionspolitik (d.h. in die Programme von Ziel 1 «Konvergenz», Ziel 2 «Wettbewerbsfähigkeit», aber auch Ziel 3 «ETZ»).

Für die Schweiz sind in erster Linie INTERREG-IV-C-Projekte des Typs 1 von Bedeutung.

Alle wichtigen Informationen zu den Themenschwerpunkten, Antragsverfahren, Projektauswahlverfahren usw. sind im Operationellen Programm sowie im Programmhandbuch enthalten.

Schweizer Beteiligung und Kontaktstelle

Seit dem 1. Januar 2008 ist die Förderung der interregionalen Zusammenarbeit durch die Schweizerische Eidgenossenschaft Teil der Neuen Regionalpolitik (NRP). Mit Bundesgeldern werden ausschliesslich INTERREG-IV-C-Projekte gefördert, die auf die regionalpolitischen Ziele des Bundes hinwirken.

Im Gegensatz dazu beteiligen sich die Kantone sowohl innerhalb als auch ausserhalb der NRP an INTERREG IV C. Mit eigenen Mitteln können Sie sich auch an Projekten beteiligen, die keine Unterstützung des Bundes erhalten.

Schweizer Projektpartner und -partnerinnen können nicht in den Genuss von EU-Fördermitteln kommen. Sie haben aber die Möglichkeit, eine Bundes- und/oder kantonale Förderung zu beantragen.

Kontaktstelle
Als Schweizer Anlaufstelle für die Information und Beratung der Schweizer Projektpartnerinnen und -partner ist das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO (Daniel Lenggenhager) als nationaler Kontaktpunkt tätig. Das SECO gewährt:

  • Allgemeine Informationen zur NRP und zu INTERREG IV C;
  • Hilfe bei der Antragstellung;
  • Projektbegleitung;
  • Verbindung zum Gemeinsamen Technischen INTERREG-IV-C-Sekretariat des INTERREG-IV-C-Programms in Lille;
  • Verbindung zu den Kantonen.

Das SECO ist auch für die strategische Ausrichtung der Schweizer Beteiligung an INTERREG IV C verantwortlich. In dieser Funktion gewährleistet es jedoch keine Information und Beratung der Schweizer Projektpartner.

Weitere Informationen

 
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