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Monatsthema Januar 2010 – Wertschöpfung: Kernthema der zweiten Ausgabe von regioS

28.01.2010

Die Stärkung der regionalen Wertschöpfung ist eine der zentralen Zielsetzungen der Neuen Regionalpolitik (NRP). In der neuen Ausgabe widmet sich «regioS» anhand von Beispielen sowie in einem Gespräch mit Fachleuten eingehend diesem zentralen Thema der Neuen Regionalpolitik.

«Grundsätzlich lässt sich die Wertschöpfung in jeder noch so strukturschwachen Region erhöhen», betont Ulf Hahne, Professor an der Universität Kassel, im Leitartikel der neuen Ausgabe von «regioS». Für Hahne gibt es dabei drei entscheidende Faktoren. Mehr Wertschöpfung könne einerseits durch eine höhere Kaufkraftbindung der Konsumentinnen und Konsumenten an die Produkte der eigenen Region erzielt werden. Andererseits seien auch eine engere Zusammenarbeit der Betriebe und eine höhere Exportquote durch verbesserte überregionale Vermarktung eigener Produkte und Leistungen notwendig. «Wird konsequent in Herstellungsketten zusammengearbeitet, kann ein Vielfaches der Wertschöpfung in der Region verbleiben», ist Hahne überzeugt.

Aus Abfall wird Ökostrom
Im Kanton Tessin spielen die «Thematischen Plattformen» bei der Umsetzung der NRP eine zentrale Rolle. Sie sollen die Zusammenarbeit zwischen den kantonalen Stellen, den verschiedenen Wirtschaftsbranchen sowie den regionalen Akteurinnen und Akteuren gewährleisten, die für die Schaffung von Wertschöpfungsketten notwendig ist.
In einem weiteren Beispiel zeigt «regioS», wie die Wauwiler Champignons AG mit einer sich im Bau befindenden Anlage ihre Produktionsabfälle in Strom umwandeln will. Nebst der sinnvollen Verwertung der Abfälle werden Energieressourcen eingespart, die regionale Entsorgung optimiert und vor Ort nachhaltig Arbeitsplätze geschaffen.

Agrotourismus und Absinth
In einem Interview mit Mario Lütolf, Direktor des Schweizerischen Tourismusverbandes, befasst sich «regioS» im Weiteren mit dem Potenzial, das die engere Zusammenarbeit von Tourismus und Landwirtschaft für die Regionalentwicklung bietet.
Ein Ausflug ins «Pays de l'Absinth» zeigt auf, wie die Gebiete diesseits und jenseits der Grenze, das touristische Potenzial der «Grünen Fee» gemeinsam in Wert setzen wollen.


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