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Präsidentschaft der Alpenkonvention: Schweiz setzt sich zwei Hauptziele

24.03.2011

Die Schweiz hat Anfang März für zwei Jahre die Präsidentschaft der Alpenkonvention übernommen. Sie hat sich dafür zwei Ziele gesetzt: Sie will zum einen die Zusammenarbeit der alpenweit tätigen Akteure stärken und zum anderen den Anliegen des Alpenraumes in Europa mehr Gehör verschaffen.

Um diese beiden Ziele zu erreichen, hat die Schweiz ein umfangreiches Zwei-Jahres-Programm zusammengestellt. Es soll ermöglichen, neue Ideen und Aktivitäten zu lancieren.
Einer der Höhepunkte ist eine internationale Konferenz zur nachhaltigen Entwicklung im Berggebiet, die am 10.–12. Oktober 2011 in Luzern durchgeführt wird. Ziel der Veranstaltung ist es, die nachhaltige Entwicklung von Berggebieten und insbesondere des Alpenraums ins internationale Bewusstsein zu rufen. Im Zentrum steht die Frage, wie Berggebiete ihre Wirtschaft sozial und ökologisch weiterentwickeln können. Geplant ist zudem ein Diskussionspanel zum Thema «Makroregionale Alpenstrategie» mit Bundesrätin Doris Leuthard und weiteren hohen politischen Vertretern aus den Alpenländern.

Im September 2012 findet in Poschiavo mit der Alpenwoche eine zweite internationale Veranstaltung statt. Dort sollen die alpenweit tätigen Akteure Gelegenheit bekommen, ihre Arbeit zu präsentieren. Während der Alpenwoche nehmen die Umweltministerinnen und -minister der Mitgliedstaaten der Alpenkonvention zudem an der XII. Alpenkonferenz teil.

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