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Wie gehen Regionen mit Krisen um?

20.08.2010

Eine neue Studie des österreichischen Bundeskanzleramtes geht der Frage nach, warum sich Krisenzeiten in verschiedenen Regionen unterschiedlich stark auswirken und welche Strategien krisenfest machen.

Zentrales Augenmerk legen die AutorInnen auf das Konzept der «Resilienz», das ausgehend von der Ökologie mittlerweile in unterschiedliche Disziplinen (Wirtschaftswissenschaften, Sozialwissenschaften) diffundiert. Als explorative Studie angelegt wurden mithilfe dieses Konzepts drei Regionen (Vorarlberg, der oberösterreichische Zentralraum um Linz und Wels sowie die Energieregion Weiz Gleisdorf) auf ihre Eigenschaften zur «Krisenfestigkeit» untersucht.

Die AutorInnen entwickelten als Ergebnis der Literatur- und Fallstudien ein Steuerungsmodell für Regionen. Dieser, als Change-Modell angelegte Prozess, soll Regionen helfen, endogene und exogene Störungen abzufedern um Funktionen, Strukturen und Beziehungen der Region auch in Krisenzeiten aufrecht zu erhalten.

Die Studie kann von der Homepage des Bundeskanzleramtes kostenfrei heruntergeladen werden