Wie können wir Regionalentwicklungsprozesse verstehen, gestalten und steuern?
Dieser Frage wird im nächsten regiosuisse-Blockkurs nachgegangen, den wir gemeinsam mit Organisationen aus dem Vorarlberg und Tirol organisieren und der in St. Anton im Tirol stattfindet (20.–22.September). Durch die internationale Kooperation bietet der Kurs den Schweizer Teilnehmenden – über die thematische Qualifikation hinaus – die Möglichkeit, im Austausch mit den österreichischen Teilnehmenden aktuelle Fragen der Regionalentwicklung aus einer anderen Perspektive kennen zu lernen und daraus neue Impulse für die Arbeit im eigenen institutionellen Umfeld zu erhalten.
Aufgaben der Regionalentwicklung stellen in aller Regel komplexe Prozesse dar, in die mehrere unabhängig entscheidende Stakeholder eingebunden sind. Prozesskompetenz gehört entsprechend zu den zentralen Voraussetzungen eines erfolgreichen Regionalmanagements. Hier setzt der Kurs an.
Im Zentrum des dreitägigen Blockkurses steht die Aneignung von Wissen über Prozesse und deren Dynamiken sowie das Kennenlernen und Trainieren von Methoden, mittels derer Prozesse gestaltet werden können. Im Programm integriert sind in diesem Zusammenhang unter anderem die Themenbereiche «Change Management», «Agiles Projektmanagement» und «Motivation, Einbindung und Partizipation».
Praxisnah lernen
Zwei Elemente garantieren, dass der Kurs eine optimale Praxisnähe erhält. Einerseits bildet ein konkretes Tiroler Fallbeispiel den roten Faden, andererseits erhalten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Prozessfragen zu eigenen konkreten Projekten direkt einzubringen.
Der Kurs wird im Rahmen des regiosuisse-Lehrgangs Regionalmanagement durchgeführt, dessen Kurse auch einzeln belegt werden können. Von den bisherigen Teilnehmenden wird rund die Hälfte den gesamten Lehrgang absolvieren, die andere Hälfte bildeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die einzelne Kurse besuchten. Der Teilnehmerkreis war dabei jeweils heterogen zusammengesetzt: Regionalmanager tauschten sich mit Mitarbeitenden von Verwaltungsbehörden aus, Vorstandsmitglieder mit privaten Akteuren, die in der Projektentwicklung und -umsetzung tätig sind.
Die Mischung macht’s
Diese Mischung von Perspektiven, von neuen Teilnehmenden und solchen, die bereits einige Blöcke absolviert haben sowie die internationale Ausrichtung der Veranstaltungen verleihen dem Kurs eine hohe Intensität und eine besondere Atmosphäre. Es sind noch ein paar Plätze frei – nutzen Sie die Chance!
Der Kurs ist zweisprachig (französisch-deutsch) und auf 20 Teilnehmende aus der Schweiz und Österreich begrenzt. Für den Gesamt-Lehrgang können keine neuen Anmeldungen berücksichtigt werden, da bereits 3 Kurse durchgeführt wurden.
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