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Neue Regionalpolitik (NRP)

Mit der Neuen Regionalpolitik (NRP), die am 1. Januar 2008 in der Schweiz in Kraft getreten ist, unterstützen Bund und Kantone das Berggebiet, den weiteren ländlichen Raum und die Grenzregionen in ihrer regionalwirtschaftlichen Entwicklung. 2016 ist die NRP in ihre zweite achtjährige Förderperiode gestartet. Im Vergleich zur ersten Programmperiode 2008–2015 fokussiert die NRP ab 2016 noch vermehrt auf zwei Förderschwerpunkte. Den einen Schwerpunkt bildet der Bereich Industrie und hier im speziellen die Förderung Regionaler Innovationssysteme (RIS). Zum andern steht in den kommenden Jahren der Tourismus im Zentrum, 2016–2019 zusätzlich unterstützt mittels eines spezifischen Impulsprogramms.

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Die Teilnahme der Schweiz an der Europäischen territorialen Zusammenarbeit (ETZ) im Rahmen von Interreg, ESPON und URBACT wird vom Bund seit 2008 ebenfalls über die NRP unterstützt.

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Zu den Inhalten dieser Rubrik: 

 

AggloPol und P-LRB sowie NRP und ETZ – für eine kohärente Raumentwicklung der Schweiz 

Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt stellen die verschiedenen Räume der Schweiz vor unterschiedliche Herausforderungen. Um diese ganzheitlich und koordiniert anzugehen, haben Bund, Kantone, Städte und Gemeinden das «Raumkonzept Schweiz» erarbeitet – einen gemeinsamen Orientierungsrahmen für  die nachhaltige Raumentwicklung unseres Landes. Das Raumkonzept Schweiz bildet die Grundlage für die kohärente Raumentwicklung der Schweiz, einer ganzheitlichen, inhaltlich abgestimmten und räumlich koordinierten Raumentwicklung, die sich am Grundsatz der nachhaltigen Entwicklung orientiert. Um diese zu erreichen, drängt sich einerseits eine für städtische und ländliche Räume differenzierte Sicht auf, weil Städte und Agglomerationen häufig vor anderen Herausforderungen stehen als ländliche Räume und Berggebiete. Andererseits sind diese Räume eng miteinander verflochten und stadt-land-übergreifende funktionale Räume gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die «Agglomerationspolitik» (AggloPol) und die «Politik für die ländlichen Räume und Berggebiete» (P-LRB) bauen deshalb auf gemeinsamen Grundlagen auf und unterstützen die verschiedenen Räume mit aufeinander abgestimmten und zum Teil stadt-land-übergreifenden Massnahmen. Dadurch leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Raumkonzepts Schweiz. Die Neue Regionalpolitik (NRP) trägt dazu bei, die Ziele der AggloPol und der P-LRB zu erreichen. Impulse für die Entwicklung der städtischen und ländlichen Räume resultieren zudem aus der Teilnahme der Schweiz an den Programmen der Europäischen territorialen Zusammenarbeit (ETZ), an denen sich der Bund im Rahmen der NRP beteiligt. In der Gesamtheit ergänzen sich die Politiken und Programme, weisen Schnittstellen auf und unterstützen die kohärente und nachhaltige Raumentwicklung im Sinne des Raumkonzepts Schweiz. Um mehr zu erfahren, konsultieren Sie... 

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